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Wir lieben es, wenn Euch unsere Designs gefallen und Ihr Eure Werke mit uns teilt. Präsentiert mit Stolz Eure Projekte unter #designimkarton zum beklatschen und staunen. Wir freuen uns mit Euch und teilen Sie dann mit der ganzen Welt. Wer schafft es ins LookBook?


PopCorn Sweater in weiß/natur

LookBook Nr. 1 von DESIGN.IM.KARTON,  Projekt Nr. 22 von Sandra, die nicht nur eine begeisterte Strickerin ist, sondern auch die Bully-Reise-Leidenschaft  teilt..... Danke für deinen Post @huhn1974  



Babydecke mit Herz

LookBook Nr. 2  von DESIGN.IM.KARTON, Projekt Babydecke von Steffi, die uns nicht nur mit Ihrem Ergebnis beglückt, sondern auch mit Ihrem Erfahrungsbericht, der uns sehr begeistert. Danke für"!

 

Erfahrungsbericht zum Erstellen der Babydecke von DESIGNIMKARTON

 

19 September 2019: Let's get it started! Nach knapp 30 Jahren Strick- Abstinenz habe ich also nun aufgrund der Tatsache, dass mir demnächst die neue Eigenschaft als Großtante bevorsteht, beschlossen, mal wieder eine Handarbeit anzufertigen, um dem lieben kleinen neuen Erdenbürger etwas Herzliches und Handgemachtes zukommen zu lassen. 

 

Ich habe die Babydecke bei DESIGNIMKARTON bestellt und schon der Empfang des so hübsch und liebevoll gestalteten Paketes war ein Erlebnis, das Zubehör kommt in einem hübschen, sehr geschmackvollen Nylonbeutel, den man nicht nur während des Werkelns immer wieder gern zur Hand nimmt, sondern schon überlegt, ihn als Geschenkverpackung für das fertige Werk zu verwenden.

 Da ich leicht gehandycappt bin, musste ich den besten Ehemann von allen bitten, ein erstes Mal in seinem Leben Maschen für mich aufzunehmen, und tapfer hat er nach mehreren Anläufen geschafft. Zunächst 15 für die Maschenprobe, auch das war schon ein Bild für Götter, wie wir beide vor dem YouTube Tutorial saßen und uns die Finger verbogen haben, aber was lange währt wird gut und letztendlich hat es geklappt, auch die Maschenprobe war annehmbar. Dann kam es endlich zum entscheidenden Moment, die 121 Maschen als Grundlage für die zauberhafte Babydecke wurden aufgenommen, wieder stand mein Mann mir tapfer beiseite und hat das für mich erledigt- wunderbar.

Die Anleitung ist absolut für Einsteiger geeignet und eigentlich sehr leicht verständlich - wenn man sorgfältig liest. Ich hatte es mal wieder eilig und wollte ohne großes Einlesen das Perlmuster stricken. Beim Stricken der ersten Reihe habe ich mich preisverdächtig dusselig angestellt, zwar konnte ich mich noch erinnern was eine rechte Masche und eine linke Masche ist, aber nun wirklich bei jeder Masche wieder den Faden umzulegen und dann noch jeweils die dreigeteilten Fäden einer jeden Masche zu erwischen, das war für mich Ungeübte ehrlich gesagt  eine ordentliche Herausforderung und hat in der ersten Reihe nicht gut geklappt, in der zweiten dann gar nicht mehr, und  kurz vor dem Ausbruch in Tränen habe ich die zweite Reihe wieder aufgetrennt. Die Reihe zu stricken hat schon in etwa eine halbe Stunde gedauert, ich stricke wirklich wie eine Schnecke, aber das Auftrennen hat ein gefühltes Jahrhundert gedauert und war ziemlich  deprimierend, aber ich habe dann tapfer die zweite Reihe noch mal gestrickt und eine dritte angehängt. Lobend zu erwähnen bleibt, dass die Wolle sich sehr gut auftrennen und anschließend wieder verstricken ließ, kein Verheddern oder Verfusseln- die Wolle war wie neu. Das Ergebnis des Strickwerks war tatsächlich nicht besonders erbaulich, irgendwie war das alles ganz schön ungleichmäßig, aber der Abend war sehr fortgeschritten und ich habe beschlossen die Sache erstmal zu überschlafen.

20 September 2019: Phase 2 

 

Mit frischem Elan! Am nächsten Tag ging ich mit frischem Elan an mein Werk, auch wenn der Anfang recht unansehnlich war, habe ich tapfer Reihe 4 und Reihe 5 gestrickt. Zwischenzeitlich habe ich die Maschen noch mal nachgezählt und feststellen müssen dass mir die eine oder andere unterwegs verloren gegangen ist und habe dann wieder auf die erforderliche Zahl aufgestockt. Erbaulicher Effekt: Mit der Routine wird alles ordentlicher und einfacher, irgendwann klappt es einfach besser und sieht recht gut aus, vor allem, wenn dann langsam ein deutliches und regelmässiges Muster erkennbar ist, erfüllt einen das mit Stolz. Das Perlmuster ist tatsächlich wunderschön, ich kannte es vorher nicht, und auf einmal macht das Stricken einen Riesenspass, es entspannt und es macht richtig glücklich, das Werk wachsen zu sehen.

 

Angegeben waren 48 Reihen für gute 20 cm, das hat bei mir leider nicht geklappt, vermutlich, weil ich zu fest stricke. Ich war nach 61 Reihen bei guten 20 cm. 

Ich glaube, schon erwähnt zu haben, dass ich wie eine Schnecke stricke, die ersten Reihen haben mich- wenn mal kein Auftrennen oder Korrigieren einer rechten zur linken Masche oder umgekehrt erforderlich war- zwischen 19 und 20 Minuten gekostet. Mit wachsenden Werk habe ich mich tatsächlich auf 13 Minuten pro Reihe gesteigert, auch so etwas kann Glücksgefühle erzeugen! 

Irgendwann im Oktober: Jetzt wird es herzlich! Ich beginne das Herz in das Muster zu stricken, dies beginnt mit einer einzigen anders gestrickten Masche. Da ich jetzt schon ahne, dass ich diese Masche nicht so schnell wiederfinden werde ohne pausenlos zu zählen und mich möglicherweise zu verzählen, markiere ich diese mit einem bunten Faden Stickgarn damit ich schon von weitem sehe wo meine neue Masche sich befindet. Und das hat dann auch ganz gut geklappt, das Herz wuchs und wuchs und wurde immer schöner aber ich musste feststellen, dass es wohl aufgrund meiner sehr festen Maschen nicht die in der Anleitung vorgegebene wunderschöne symmetrische Form aufwies sondern etwas anders aussah, eher wie ein ausgestochenes Plätzchen, über das man einmal zuviel horizontal weggerollt ist, also einfach zu breit. Das habe ich recht spät bemerkt und habe dann versucht, die Form leicht zu korrigieren indem ich zweimal zwei Reihen dazu gegeben habe. Das hat nicht sehr viel verändert, aber im Grunde ist es auch nicht wichtig, das Herz ist zu erkennen und insgesamt sieht das Muster einfach sehr hübsch aus.

Als dann wieder das Perlmuster dran ist, freue ich mich schon wieder richtig darauf, weil es inzwischen wirklich schön gleichmäßig aussieht und mir großen Spaß bereitet und mich abends gut entspannen lässt. Ich stricke wieder 61 Reihen, wie auch vor Beginn des Herzens, um wieder auf etwa 20 cm zu kommen. Am 3. November ist die Strickarbeit dann (leider) abgeschlossen. Ich habe 164 Reihen gestrickt und dabei knappe sechs 50g- Knäule verbraucht, vom sechsten Knäuel ist nur in kleiner Rest von wenigen Gramm übrig.

Es geht ans Vernähen: Die Vernähnadel war mir persönlich für den Faden etwas klein, mein Einfädler aus Urzeiten ist bei Anwendung sofort kaputtgegangen, aber das lag sicher an Altersschwäche. Ich habe mir dann einfach einen Nylonfaden genommen und diesen als Einfädelhilfe benutzt, das hat prima geklappt.  

Jetzt ging es daran, das Werk mit der gleichen Wolle in einem wirklich schönen Lilaton zu umhäkeln, davor hatte ich schwer Manschetten, weil ich nie zuvor gehäkelt habe. Das System habe ich erstaunlicherweise sofort verstanden, auch hier war die schriftliche Beschreibung wieder absolut Anfänger geeignet, klar und deutlich, das ist wirklich gut gemacht. Bei der Umsetzung habe ich mich etwas schwer getan, die erste kurze Seite der Decke wird keinen Schönheitspreis gewinnen, aber auch hier brachte die Routine tatsächlich etwas Besserung, es wurde mit fortschreitendem Werk besser. Ich habe mir hier das Leben auch selbst erschwert, ich dachte, besonders pfiffig zu sein, indem ich beim Stricken die losen Fadenenden jeweils am Rand gelassen habe, also kurz bevor das Knäuel zu Ende ging, weil ich dachte, dass sich der Faden am Rand diskreter vernähen lässt. Damit habe ich den Rand jedoch an vielen Stellen “verhärtet”, sodass es kompliziert war, die nun dicken und harten Maschen zu umhäkeln. Vielleicht hilft irgendjemandem der Rat, das nicht zu tun, die Fäden lassen sich in der Mittte genauso gut vernähen.  Letztendlich sah die Decke trotzdem toll aus, weil die Farbkombination so hübsch ist, dass diese allein schon Freude macht, und die Perfektion der Umrandung schlicht zweitrangig ist.      

09. November: Fast zeitgleich mit der Beendigung der Umhäkelung wurde die Mutti der Babydeckenenpfängerin in die Klinik eingeliefert, und ich habe mein Werk, das mir inzwischen wahrlich ans Herz gewachsen ist, schnell verpackt und werde es heute auf den Postweg geben. Ich bin ja so gespannt und hoffe, die flippen aus vor Freude!

Ein riesengroßes Dankeschön an Euch, liebes DESIGNIMKARTON- Team und insbesonderes liebe Michaela, für die schönen, mit Ruhe und Entspannung erlebten Stunden und die große Freude, die das eigentlich einfache und doch spezielle und bezaubernde Werk bei mir und beim Beschenkten hervorruft, es war eine tolle Zeit!

Ich habe versucht, die einzelnen Schritte in Fotos festzuhalten und sende diese anbei, damit ihr seht, wie toll das Ergebnis auch bei Ungeübten ist. Weil ich vor lauter Begeisterung viele Fotos gemacht habe, kommen noch einige in einer zweiten Nachricht. 

Es war der Tag danach, gestern Abend auf der Couch, als ich mal wieder feststellte, wie langweilig und unbefriedigend Fernsehen ist….  Ihr werdet definitiv wieder von mir hören.

Herzlichst, Eure Steffi

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